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Qualitätsmanagement

Auf den nachfolgenden Seiten besteht die Möglichkeit, sich über Entstehung, Leitkriterien, Evaluationsmaßnahmen und Ziele des Qualitätsmanagements an der Anne-Frank-Realschule plus zu informieren. Als besonderen Service stellen wir die Qualitätsprogramme seit dem Jahr 2003 zur Verfügung.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen KollegenInnen, bei den Mitgliedern des Schulelternbeirates und der Schülervertretung für die äußerst engagierte Qualitätsarbeit in den letzten Jahren bedanken und wünschen allen interessierten LesernInnen viel Spaß beim Schmökern und Informieren.

Entstehung

Nach dem PISA-Schock war eine der ersten Maßnahmen, die im rheinland-pfälzischen Bildungssystem ab dem Jahr 2002 zu spürbaren und messbaren Verbesserungen führen sollte, die Implementierung des Qualitätsmanagements. In Systemen der freien Wirtschaft als hilfreiches Instrument deklariert, versuchte man dies nun auch auf Bildungseinrichtungen zu übertragen. Ohne jeglichen Input oder Hilfestellung, außer mit dem üblichen Literaturwissen der Schulentwicklungsfachleute versehen, anfänglich im Trüben fischend, unseren eigenen Weg suchend, bauten wir nach und nach für unser schulisches Qualitätsmanagement dauerhafte, verbindliche, transparente und nachhaltige Strukturen auf, in die alle LehrerInnen, aber auch Eltern und SchülerInnen einbezogen sind.

So manche Hürde türmte sich auf dem Weg. Der Anfang war geprägt von Ablehnung, Unsicherheit und vielleicht auch Respekt vor dem zu beschreitenden Weg. Der Selbstfindungsprozess begann mit Begriffsklärungen und der Erstellung von grundsätzlichen Leitkriterien für die Qualitätsarbeit an der Anne-Frank-Realschule plus Ludwigshafen. Bedenken und Schwierigkeiten konnten nach und nach jedoch ausgeräumt werden, so dass anfänglicher Skepsis heute weitestgehend dem Gedanken der sinnvollen Notwendigkeit gewichen ist.

Leitkriterien

Die angedeuteten Leitkriterien des Qualitätsmanagements der Anne-Frank-Realschule plus Ludwigshafen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen, haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar wissenschaftliche Absicherung, sie sollen lediglich für die Schulgemeinschaft einen pragmatischen Orientierungsrahmen bieten:

1.    Alle Lehrkräfte arbeiten in je einer Arbeitsgruppe mit. Die Mitarbeit in einer zweiten Arbeitsgruppe ist möglich.

2.    Ein Qualitätszyklus folgt der Struktur:Evaluation (Ausgangsvoraussetzungen) => Zielformulierung => Maßnahmen planen => Maßnahmen durchführen => Evaluation und evtl. Implementierung im Schulprofil=> Neue Ausgangsvoraussetzung…. Die Dauer eines Qualitätszyklus beträgt, je nach Vorhaben der Gruppe, zwei bis vier Jahre.

3.    Die Arbeitsgruppen arbeiten autonom, geben sich selbst eine Struktur und formulieren Ziele. Um entsprechende Personalressourcen zu entwickeln, müssen innerhalb der Arbeitsgruppen Lehrerfortbildungsmaßnahmen (auch schulintern) in Erwägung gezogen werden (Multiplikationsfunktion). Erfolgreiche Vorhaben (nach Evaluation) sollen Eingang im Schulprofil finden.

4.    Jede Arbeitsgruppe hat einen Gruppensprecher und einen Protokollanten. Die Arbeitsgruppensprecher leiten kollegial die Arbeitsgruppen, laden zu den Sitzungen ein und geben der gruppeninternen Arbeit die notwendige Struktur. Die Protokollanten erledigen alle anfallenden Verschriftlichungsarbeiten. Bitte lassen Sie ein Exemplar der Protokolle dem Schulleiter zukommen. Beide Ämter können frühestens nach einem Evaluationszyklus neu verteilt werden.

5.    Keine Lehrkraft wird zur Mitarbeit an einem speziellen Projekt vergattert. Die Wahl der Arbeitsgruppe steht jeder Lehrkraft frei. Eine Arbeitsgruppe kann frühestens nach einem Evaluationszyklus gewechselt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die unterschiedlichen Arbeitsgruppen von der Anzahl der Mitglieder vergleichbar groß sind.

6.    Die Arbeitsbelastung sollte für alle Kolleginngen und Kollegen annähernd vergleichbar sein, die Arbeitsbelastung der einzelnen Gruppenmitglieder wird gruppenintern geregelt.

7.    Um Transparenz zu schaffen, ist es erforderlich, das jährliche erforderliche Strukturplanformular zu bearbeiten. Dies gibt Auskunft über aktuelle Vorhaben, Evaluationsmaßnahmen, Zeitplanung und Verantwortlichkeiten. Jede(r) Mitarbeiter(in) der Arbeitsgruppe sollte dort erfasst sein.

8.    Jedes Schuljahr ist in drei Arbeitsgruppenzeiträume eingeteilt. In jedem Arbeitsgruppenzeitraum soll eine Sitzung stattfinden.

9.    Für die Fortschreibung des schulischen Qualitätsprogramms ist es erforderlich, den Diskussions- und Arbeitsstand (alle zwei bis drei Jahre) schriftlich (höchstens zwei DIN A-4-Seiten) zu fixieren.

10.   Die Arbeitsgruppensprecher informieren die jeweiligen Gruppenmitglieder über die jährlich stattfindende Sitzung  der ArbeitsgruppensprecherInnen. Dadurch wird erreicht, dass alle Lehrkräfte über den aktuellen Stand des Qualitätsmanagements an der AFRS plus informiert sind. Als weitere Informationsmöglichkeit dient eine Aushängefläche/Stellwand im Lehrerzimmer, auf dem die aktuellen Jahresstrukturpläne der einzelnen Arbeitsgruppen angebracht werden.

Evaluation

Flankiert wird die Qualitätsarbeit nicht nur durch Evaluationsmaßnahmen der einzelnen Arbeitsgruppen, sondern alle zwei Jahre auch durch eine Datenvollerhebung, die von der Steuerungsgruppe vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet wird. Der Blick dieser Untersuchung richtet sich vor allem auf das "Schulklima" als wichtige Voraussetzung für eine gelingende pädagogische Arbeit. Hinweise auf Veränderungen des Schulklimas können darüber hinaus wichtige Aufschlüsse für die zukünftige Qualitätsarbeit liefern.

Qualitätsprogramme ab 2003

Die Qualitätsprogramme aus den Jahren 2003, 2005, 2008, 2010, 2012 und 2014 dokumentieren nicht nur die Qualitätsarbeit an unserer Schule sondern stellen den umfangreichen Prozess, den schulinternen Diskurs, den immensen Arbeitsumfang und vor allem die Ergebnisse sowie die Auswirkungen des Qualitätsmanagements dar. Die Ergebnisse der Qualitätsprogramme sind graphisch im Schulprofil subsummiert.

AFRS plus - Dieter Baust

Anne-Frank-Realschule plus

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