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Besuch des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof/ Elsass

Am Dienstag, den 08. November 2016 besuchten die Klassen 10c und 10e das KZ Natzweiler-Struthof im Elsass. Um 7:30 Uhr fuhren wir los und kamen nach ca. 2 Stunden am KZ, das in 800m Höhe liegt, an. Als wir ankamen, standen wir vor dem mächtigen Eingangstor, das komplett verdrahtet war. Keiner von uns hätte gedacht, dass das Tor so riesig ist. Dadurch war es früher für die Häftlinge fast unmöglich, zu fliehen. Gleich nach dem Eingangstor kam das Museum. In diesem war alles aus Beton, wodurch alles sehr kühl wirkte. Im Museum selbst standen die Betten der Häftlinge eng aneinander gereiht, mitten im Raum standen Waschbecken und aus dem Boden ragten Betonklötze ohne Grund. Außerdem hingen dort Plakate, Speisezettel und Co. von früher. Nachdem wir das Museum fertig besichtigt und unser Aufgabenblatt ausgefüllt hatten, gingen wir auf den Appellplatz, auf dem ein Galgen stand. An diesem Galgen wurden tausende von Häftlingen umgebracht. Vom Appellplatz aus gingen wir zum Krematorium, in dem die Leichen der Häftlinge verbrannt wurden. Dies war ein großer Ofen mit einer Trage, auf die die Leichen gelegt und reingeschoben wurden. Nach dem Krematorium gingen wir ins Gefängnis, wo es Zellen gab, in denen die Häftlinge ohne Verpflegung 3 Tage bleiben mussten. Nach diesen 3 Tagen waren die meisten tot. Im KZ selbst hatten die Häftlinge Erkennungszeichen, die in Form von Dreiecken waren, auf ihren Häfltingsanzügen. Somit konnte man unterscheiden, ob sie nun z.B. Juden oder Homosexuelle waren. Generell wurden die Häftlinge nicht wie Menschen behandelt. Sie wurden als Versuchskaninchen benutzt, d.h. an ihnen wurden zum Beispiel Kampfgase für den Krieg ausprobiert.

Uns hat der Besuch des Konzentrationslagers geprägt, weil man das, was damals passiert ist, so besser nachvollziehen oder verstehen kann, als wenn man es nur im Unterricht in Büchern liest.

Wandertag

HomepageFotoWandertagAm 5.11.2015 ging es für die Klasse 7c bei schönstem Wetter mit der S-Bahn nach Neustadt an der Weinstraße. Dort trennten wir uns von den 5. Klassen, die die Wolfsburg erklimmen wollten. Die 7c hatte sich vorgenommen, den Nollenkopf (490m) zu erwandern. Es folgte eine anstrengende, aber schöne Wanderung steil bergauf über kleine Pfade oder für manche auch gerne mal als Abkürzung „querwaldein“. Oben angekommen war erst mal die verdiente Pause angesagt, bevor wir noch einige Waldspiele zum Thema Sinnesorgane von Waldtieren: Fledermaus und Luchs spielen konnten. Das Foto zeigt die Schüler in voller Aktion an einem durch und durch gelungenen Wandertag! (Bericht: Ira Brahmenkamp)

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Zwei Schülerinnen (Joanna Grammenou und Selina Bakir) und zwei Schüler (Nahmo Sait und Ergin Harmanci) hatten es nach zwei spannenden Workshops mit einem französischen Künstler (Roger Kirsch) und vielen Arbeitsstunden im Kunstunterricht geschafft: Ihre Werke wurden ausgewählt und sie durften als Schulgewinner zur Abschlussveranstaltung nach Berlin fahren! Möglich gemacht hatte dies alles der Kunstwettbewerb „MIX ART“, der vom Zeitbild-Verlag und dem französischen Verlag ariana veranstaltet wurde. Im Zentrum stand die Deutsch-Französische Freundschaft und das Jubiläum des Elyseé- Vertrages. Bearbeitet wurde in völlig verschiedenen Werken das Thema Integration.

Los ging es also am 04.06.2013, an dem wir mit einiger Verspätung durch Hochwasser in Berlin ankamen. Schnell ging es zum Hostel und anschließend zu einem gemeinsamen Essen mit den deutschen Teilnehmern. Besonders aufregend war das Vorstellen der eigenen Werke vor den anderen Teilnehmern.

Am nächsten Tag hatten wir zunächst die Möglichkeit Berlin etwas näher zu erkunden. Es ging zum Fernsehturm, zur East Side Gallery, wo einige Mauerreste von Künstlern bemalt worden sind.

Danach gab es einen offiziellen Fototermin, denn auch die französischen Gruppen sind mittlerweile angekommen.

Nach getaner Arbeit hatten wir vor der offiziellen Abschlussveranstaltung noch etwas Zeit, um zum Brandenburger Tor zu bummeln, die Gedenkstätte für die ermordeten Juden zu besichtigen und Unter Linden entlang zu spazieren.

Gegen Abend ging es dann zur Abschlussveranstaltung in Berlin Tempelhof.

Sehr festlich ging es dann dort auch zu. Den Preis an die deutschen Schüler übergab Innenminister Friedrich für das gelungenste Werk zum Thema „Integration“.

Etwas schwierig war natürlich das Zuhören: Bis auf wenige Passagen fand alles auf Französisch statt.

Am 06.06.2013 ging es nach einem entspannenden Vormittag am Alexanderplatz mit Weltzeituhr wieder mit der Bahn nach Hause.

Eine tolle Berlinfahrt und ein toller Gewinn für die Schüler unserer Schule!

Tagesfahrt nach Straßburg

Alle zwei Jahre unternehmen wir mit den Französischschülerinnen und -schüler der 9.- und 10. Klassen eine Tagesfahrt nach Straßburg. Unsere Reise beginnt um 08:00 Uhr morgens an der Schule. Gegen 10 Uhr haben wir Straßburg erreicht und unser Fremdenführer steigt am "place de la république" zu. Es folgt eine einstündige Busrundfahrt zuerst an den Illufern entlang, vorbei an typisch französischen Bauwerken, anschließend zum europäischen Viertel, zur Besichtigung des Europaparlaments und zum deutschen Viertel, erbaut in der Kaiserzeit.

Zu Fuß besichtigen wir u.a. das Gerberviertel, das Haus Kammerzell, den Gutenbergplatz und als letzte Station das Münster. Nach Besichtigung des Münsters mit seiner astronomischen Uhr und seinem Engelspfeiler, bekommen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich zu stärken und Einkäufe zu erledigen. Dafür bekommen sie drei Stunden Freizeit.

Um 15 Uhr ist wieder Treffpunkt am Münster und wir Lehrkräfte verteilen Aufgaben für eine einstündige Stadtrallye. Um 16 Uhr sammeln wir die Zettel ein und machen uns, bestückt mit "Kougelhopf" und Plüschstörchen, gemeinsam auf den Weg zum Bus. Die Auswertung der Stadtrallye und Siegerehrung erfolgt auf der Rückfahrt. Gegen 19 Uhr erreichen wir Ludwighafen.

Frau Leinweber und Frau Rheinwalt

Tagesfahrt nach Wissembourg

Die Französischschülerinnen und -schüler der Klassenstufe 7 unternahmen im November 2012 zusammen mit mir, ihrer Französischlehrerin, einen Tagesausflug nach Wissembourg. Unser Zug fuhr um 08.04 Uhr am Ludwigshafener Hauptbahnhof ab. In Neustadt stiegen wir in den Zug nach Wissembourg um, in dem die Durchsage bereits auf Deutsch und Französisch erfolgte. Die Zugfahrt dauerte insgesamt 1,5 Stunden.

In Wissembourg angekommen, machten wir uns auf den Weg in Richtung Innenstadt. Im Stadtzentrum, direkt vor dem Rathaus, teilte ich den Schülern die Blätter für die Stadtrallye und einen Stadtplan aus. Da Wissembourg eher einem Dorf gleicht, war die Gefahr nicht groß, dass irgendjemand verloren geht. Trotzdem teilte ich die Schüler in Gruppen ein. Für die Stadtrallye hatten sie zwei Stunden Zeit. Sie mussten sich u.a. nach der Region und deren Geschichte erkundigen, sowie Spezialitäten der Region und Beispiele für den elsässischen Dialekt notieren.

Einige Schüler gingen direkt ins "office de tourisme", um erste Erkundigungen anzustellen. In der Zwischenzeit organisierte ich für die Sieger eine süße Siegerprämie. Um 12 Uhr trafen wir uns wieder am Rathaus und ich sammelte die Blätter der einzelnen Gruppen ein. Dann machten wir uns auf den Weg in den französischen Supermarkt. Interessant ist, dass man dort Spezialitäten aus fast allen Regionen findet, so dass die Schüler ein schönes Mitbringsel einkaufen konnten. Um 13:30 Uhr fuhr unser Zug ab in Richtung Heimat. Während der Zugfahrt wertete ich die Ergebnisse der Stadtrallye aus und überreichte die Siegerprämie. Um 15 Uhr errichten wir Ludwigshafen.

Juliane Leinweber

Anne-Frank-Realschule plus

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